Über 100 Unfälle mit elektrochemischen Energiespeichern: Wie können wir die Sicherheit bei der Energiespeicherung gewährleisten?


Laut der EESA-Datenbank verzeichnete der globale Energiespeichermarkt im Jahr 2023 ein rekordverdächtiges Wachstum: Die neu installierte Kapazität erreichte 103,5 GWh und übertraf damit die bisherige kumulierte Kapazität von 101 GWh. Der rasante Aufschwung des Energiespektorates zeigt sich insbesondere im Segment der gewerblichen und industriellen (C&I-)Energiespeicherung. In den vergangenen zwei Jahren hat der C&I-Energiespeichermarkt ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet. Während im Jahr 2022 das weltweite C&I-Energiespeichergeschäft lediglich um 14,58 % zulegte, verzeichnete es im Jahr 2023 einen Anstieg von 115 % gegenüber dem Vorjahr und erreichte eine Kapazität von 1,5 GW. Das Wachstum konzentriert sich vor allem auf Regionen wie China, die Vereinigten Staaten und Europa (mit Deutschland als repräsentativem Beispiel).

Hinter dem boomenden Markt verbirgt sich ein zunehmend intensiverer Wettbewerb. Das Jahr 2023 wurde als das eigentliche Gründungsjahr für die C&I-Energiespeicherung gefeiert: Nicht nur große Lithiumbatteriehersteller sowie führende Akteure im Bereich privater ESS und Photovoltaik stiegen ins Rennen ein, sondern auch zahlreiche branchenübergreifende Unternehmen traten mit Kapitalunterstützung auf den Markt. Dieser Wettbewerb ist geprägt von Problemen wie Produktstandardisierung, Überkapazitäten und Preiskämpfen, die sich durch die gesamte Branche ziehen. Laut Statistiken der EESA lancierten im April 2024 insgesamt 30 Unternehmen 39 neue C&I-ESS-Modelle – ein Zeichen dafür, dass der innere Wettbewerb anhält. Der hohe Grad an Produktstandardisierung bedeutet zugleich, dass Unternehmen ihre Kunden mit besserer Qualität und hochmodernen technologischen Innovationen überzeugen müssen; Produkte niedriger Qualität, egal wie günstig sie angeboten werden, werden letztlich vom Markt ausgeschieden.

Am 27. April 2024 geriet ein Batteriespeichercontainer im Gewerbegebiet von Niermole (Bezirk Rheyr), Deutschland, in Brand und explodierte teilweise, wobei zwei Feuerwehrleute verletzt wurden; die Polizei schätzt den Schaden auf rund 500.000 Euro. Kurz darauf kam es in einem Energiespeicherkraftwerk mit einer Leistung von 250 MW im San Diego County, Kalifornien, zu einem Brand, dessen Löschen von 40 örtlichen Feuerwehrleuten mehrere Tage lang unermüdliche Anstrengungen erforderte. Die jüngste Häufung von Unfällen hat erneut eine Debatte innerhalb der Branche ausgelöst. Sicherheit beim Energiespeichern Laut Statistiken des 24 Trend Industry Research Institute hat es seit 2011 weltweit mindestens 100 Vorfälle im Bereich der Energiespeicherung gegeben. Das Whitepaper von 2024 Erkenntnisse aus der Datenbank von EPRI zu Ausfällen bei Batterie-Energiespeichersystemen (BESS)   ( Nachfolgend als „Bericht“ bezeichnet) Die am 16. Mai vom Electric Power Research Institute (EPRI) veröffentlichte Studie bietet eine eingehende Analyse der Datenbank zu Störungsfällen bei BESS. Sie kommt zu dem Schluss, dass 65 % der Unfälle in Energiespeicheranlagen mit der Integration von Batteriesystemen zusammenhängen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Integrationstechnologie für Energiespeicher als einen der zentralen Faktoren, die die Sicherheit von Energiespeichern bestimmen.

Beispielsweise haben sich containerisierte Batteriespeichersysteme von traditionellen begehbaren Konstruktionen rasch zu modularen, Plug-and-Play- und vorkonfektionierten Systemen weiterentwickelt. Diese Systeme integrieren Komponenten wie Batteriepacks (PACK), intelligente Stromumwandlungssysteme (PCS), Stromverteilungseinheiten (PDU), Brandschutzsysteme (FFS), Temperaturregelungssysteme (TCS) sowie intelligente Überwachungssysteme (IMS), die von verschiedenen Lieferanten stammen. Diese Vielfalt kann zu inkompatiblen Schnittstellen oder unbeabsichtigten Wechselwirkungen zwischen den Komponenten führen.

Der Bericht zeigt außerdem, dass 72 % der Ausfälle während des Baus, der Inbetriebnahme oder innerhalb der ersten zwei Betriebsjahre auftreten. Dies erinnert an den Vorfall beim BESS-Projekt in Bouldercombe, Australien im September letzten Jahres, bei dem das Versäumnis, Detektions- und Schutzsysteme rechtzeitig während der Inbetriebnahme zu integrieren, zum Unfall führte.

Der Bericht enthält außerdem eine Zusammenfassung zu Maßnahmen, wie Vorfälle bei Energiespeichersystemen reduziert werden können. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Verhinderung von Vorfällen durch verbesserte Qualitätssicherung und Batteriemonitoring. Die detaillierte Analyse lautet wie folgt:

1. Verhinderung von Designfehlern Der Bericht weist auf die Notwendigkeit einschlägiger Vorschriften und Standards hin (z. B. UL, NFPA), auf standortspezifische Gefahrenbewertungen, die alle Risiken und Ausfälle berücksichtigen, sowie auf zuverlässige Erfassungs- und Überwachungssysteme, die frühzeitige Warnungen vor Konstruktionsfehlern liefern.

2. Verhinderung von Integrationsfehlern Der Bericht betont die Bedeutung der Mitarbeiterausbildung und von Qualitätsprüfungen während der Inbetriebnahme und Installation von Energiespeichersystemen sowie der systemweiten Fehleranalyse, insbesondere für Schnittstellen zwischen Komponenten.

3. Herstellung Der Bericht hebt die Notwendigkeit einer verbesserten Qualitätskontrolle in der Fertigung, einer zuverlässigen Qualitätsüberprüfung der Lieferanten, robuster Systemspezifikationen und einer werkseitigen Abnahmeprüfung hervor.

4. Betriebliche Praktiken Der Bericht plädiert für eine verbesserte Batterieüberwachung und -analyse, um den Betrieb des BMS zu stärken, Trends zu erzeugen und prädiktive Analysen durchzuführen, um potenzielle Ausfälle zu identifizieren.

Seit seiner Gründung konzentriert sich Vilion auf den Bereich der C&I-Energiespeicherung. Das kerntechnische Team verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung in der Batterie-Energiespeichertechnologie und deren Anwendungen. Es hat erfolgreich mehr als 100 Energiespeicherprojekte mit einer Gesamtkapazität von über 2 GWh im In- und Ausland entwickelt und geliefert – und das alles ohne jegliche Vorfälle. Vilion engagiert sich dafür, Kunden weltweit hochwertige, äußerst sichere und wirtschaftlich effiziente C&I-Energiespeicherprodukte anzubieten. Bislang haben wir erfolgreich Energiespeicherprojekte in über 30 Ländern umgesetzt, die alle derzeit reibungslos betrieben werden.

– Referenzen: Electric Power Research Institute (EPRI)

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Auswahl von Produkten und Komponenten

Vilion bietet Kunden umfassende Garantien für lebenszyklusbezogene Produktsicherheitsdienste. Unsere ESS verwenden LFP-Batterien, die von BNEF Energiespeicher Tier 1 Hersteller sowie weitere Schlüsselkomponenten stammen ebenfalls von erstklassigen Zulieferern, was hochwertige Produkte direkt aus der Quelle gewährleistet. Vilion bietet außerdem einen zeitnahen und professionellen After-Sales-Service an und strebt an, der vertrauenswürdigste Anbieter von C&I-Energiespeicherlösungen zu werden.

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